McDonald’s – Seitwärtsstrategien mit Biss

Unter den Dividenden-Aristokraten – also den Unternehmen, die seit mindestens 25 Jahren jährlich konstante oder steigenden Dividenden zahlen – befinden sich viele Lebensmittelaktien, unter anderem auch McDonald’s (ISIN: US5801351017). Die Aktie glänzt zudem mit einer sehr kontinuierlichen Kursentwicklung, moderaten Schwächephasen und konnte sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppeln. Aktuell handelt die Aktie mit etwa 210 US-Dollar knapp 5 Prozent unter dem Allzeithoch von knapp 222 US-Dollar (9.8.19) – wer sich defensiver positionieren will als mit einem Direktinvestment in die Aktie, setzt auf ein Zertifikat mit passender Restlaufzeit und Rendite-/Risikoprofil.

Aktienkurs im März über 210 US-Dollar / über 200 US-Dollar

Anleger, die per Mitte März (20.3.20) mit unveränderten Kursen rechnen, wählen ein Discount-Zertifikat mit Cap auf Höhe der aktuellen Notierung und verzichten auf einen größeren Sicherheitspuffer. Das Produkt der HypoVereinsbank mit der ISIN DE000HX9N538 bietet beim Preis von 179,81 Euro und einem Cap von 210 US-Dollar auf Basis der aktuellen Wechselkurse eine Maximalrendite von 11,6 Prozent p.a. und einen Sicherheitspuffer von 4,5 Prozent.

Eine etwas konservativere Strategie mit 7,5 Prozent Sicherheitspuffer erzielt noch eine Rendite von 7,6 Prozent p.a. (Discount-Zertifikat von Morgan Stanley, Cap 200 US-Dollar, ISIN DE000MC2MTV8).

Aktienkurs bis Juni immer über 175 US-Dollar   

Wer mit deutlicheren Schwankungen rechnet und daher einen größeren Sicherheitspuffer bevorzugt, wählt ein Bonus-Zertifikat mit Cap, wie etwa das Produkt der Commerzbank mit der ISIN DE000CU3VRE7: Anleger erhalten bei Fälligkeit am 26.6.20 den Bonusbetrag (und Höchstbetrag) von 222,50 US-Dollar pro Zertifikat, sofern der Aktienkurs während des gesamten Beobachtungszeitraums bis zum 19.6.20 niemals auf oder unter der Barriere von 175 US-Dollar notiert. Der Sicherheitspuffer beträgt somit 16,6 Prozent; die Rendite beläuft sich bei einem Kaufpreis von 186,74 Euro und konstanten Wechselkursen auf 10,3 Prozent p.a. Andernfalls, bei verletzter Barriere, erhalten Anleger einen Abrechnungsbetrag in Höhe des Aktienschlusskurses in Euro.

ZertifikateReport-Fazit: Bei einem soliden Basisinvestment mit eher niedriger Volatilität wie McDonald’s sollten unter Renditeaspekten keine Caps und Barrieren gewählt werden, die allzu weit im bzw. aus dem Geld liegen. Da die vorgestellten Produkte nicht mit einer Wechselkurssicherung ausgestattet sind, muss das Risiko der Euro-Aufwertung in die Investitionsentscheidung einbezogen werden.

Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von McDonald’s -Aktien oder von Anlageprodukten auf McDonald’s-Aktien dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.

Autor: Thorsten Welgen

Quelle: zertifikatereport.de

Veröffentlicht am 23.10.2019 um 06:29 Uhr.

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