Anleger müssen weiter auf steigende Marktzinsen warten. Am vergangenen Donnerstag hat der Rat der Europäischen Zentralbank bei seiner Sitzung beschlossen, den Leitzins unverändert bei einem Rekordtief von einem Prozent zu belassen. Die Zinsen für Tages- und Festgelder werden deshalb niedrig bleiben. Gleichzeitig vollziehen die Aktienmärkte seit Monaten einen volatilen Seitwärtstrend. Am vergangenen Freitag (3. September 2010) schloss der europäische Aktienindex EURO STOXX 50 bei rund 2.744 Punkten und damit auf einem ähnlichen Niveau wie ein Jahr zuvor. Am 3. September 2009 war er mit einer Notierung von rund 2.699 Punkten aus dem Handel gegangen. Doch es gibt eine Alternative, mit der Anleger auch in solchen Börsenphasen attraktive Renditen erzielen können. Die Lösung heißt Memory Express. Nach dem Erfolg der Vorgänger hat die Société Générale nun ein weiteres Produkt dieser Art aufgelegt. Das neue Memory Express 14 mit der WKN SG1SUS basiert auf dem EURO STOXX 50 und verfügt über eine Memory-Schwelle bei 55 Prozent. Der jährliche Kupon beträgt 7,5 Prozent, die maximale Laufzeit erstreckt sich über fünf Jahre. Die Chance: Liegt der EURO STOXX 50 an einem Bewertungstag bei 55 Prozent seines Ausgangswertes oder darüber, erhält der Anleger den Kupon von 7,50 Prozent. Andernfalls sorgt der Memory-Mechanismus dafür, dass ausgefallene Kupons zu einem späteren Bewertungstag nachgeholt werden, wenn der Index dann über der Memory-Schwelle notiert. Aufgrund des Express-Mechanismus hat der Anleger zudem jedes Jahr die Chance auf eine vorzeitige Rückzahlung. Sollte der EURO STOXX 50 an einem Bewertungstag über dem Ausgangsniveau notieren, wird das Produkt vorzeitig zum Nennwert plus Kupon sowie aller bis dahin eventuell ausgefallener Kupons zurückgezahlt.
Der Vorteil des Produkts ist, dass der EURO STOXX 50 noch nicht einmal steigen muss, sondern im Vergleich zum Ausgangsniveau sogar um bis zu 45 Prozent nachgeben darf, um den attraktiven Kupon von 7,50 Prozent zu erhalten. Um diese Rendite mit einem Direktinvestment zu erzielen, müsste der EURO STOXX 50 aufgehende vom aktuellen Niveau einen Stand von 2.962 Punkten erreichen. Das hat der europäische Aktienindex in den vergangen zwölf Monaten nur wenige Mal geschafft und danach immer deutlich nachgegeben.
Gleichzeitig bietet das Memory Express 14 eine komfortable Absicherung im aktuell turbulenten Marktumfeld. Nur wenn der EURO STOXX 50 an allen Bewertungstagen unterhalb der Memory Schwelle von 55 Prozent notiert, verzeichnet der Anleger einen Verlust. Die Rückzahlung richtet sich dann nach der tatsächlichen Wertentwicklung des Index. Damit dieser Fall eintritt müsste der Index allerdings ausgehend vom aktuellen Stand auf 1.515 Punkte fallen. So tief notierte der EURO STOXX 50 zuletzt Mitte der 90er Jahre.
Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass es am letzten Bewertungstag ausreicht, wenn der Index dann auf oder oberhalb der Memory-Schwelle von 55 Prozent des Ausgangsniveaus notiert, um den Kupon und alle bis dahin eventuell ausgefallenen Kupons zu erhalten. Diese Absicherung bedurfte es bei den meisten Memory Express-Produkten der Société Générale in der Vergangenheit nicht. In den meisten Fällen kam es zur Expresstilgung und damit zur vorzeitigen Rückzahlung zum Nennwert plus Kupon einschließlich möglicherweise ausgefallener Kupons. Nach Rückrechnungen der Société Générale auf Basis des Indexverlaufs seit 1987 liegt die Wahrscheinlichkeit, dass das Memory Express-Produkt bereits nach einem Jahr zurückgezahlt wird, bei rund 70 Prozent.
'Rückrechnungen sind zwar keine Garantie für die künftige Entwicklung. Aber sie zeigen die großen Chancen, welche die Memory-Express-Strategie bietet', sagt Sebastian Bleser, Produktexperte bei der Société Générale. 'Die Produkte verknüpfen eine defensive Absicherung mit einer attraktiven Verzinsung.' In Zeiten, in denen Unsicherheit an den Aktienmärkten vorherrscht und die Marktzinsen auf niedrigem Niveau verharren, sind Memory Express-Produkte für viele Anleger besonders interessant. 'Sie zählen derzeit zu den meistgefragten Anlageprodukten unserer Angebotspalette', sagt Bleser.
Quelle: Société Générale