Heidelberg (BoerseGo.de) - HeidelbergCement und IFC, ein Mitglied der Weltbank-Gruppe, haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um den Ausbau der Infrastruktur in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara durch die Erhöhung des örtlichen Zementangebots voranzutreiben. IFC und dessen Finanzpartner werden eine Minderheitsbeteiligung am Afrikageschäft von HeidelbergCement erwerben und dafür bis zu 180 Millionen Dollar einbringen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Konzern habe sich im Gegenzug verpflichtet, diese Mittel in den Ausbau der Zementkapazitäten in den Ländern südlich der Sahara, die von der International Development Association (IDA) unterstützt werden, zu investieren.
"Durch die Zusammenarbeit mit IFC sichert sich HeidelbergCement eine attraktive Eigenkapitalfinanzierung für den Ausbau der Zementkapazitäten in Afrika. In diese Partnerschaft werden wir unsere langjährige internationale Erfahrung bei der Baustoffproduktion einbringen sowie unsere hohen Standards in den Bereichen Unternehmensführung, Ethik und Umweltschutz. Das Investitionsprogramm wird die Entwicklung der lokalen Infrastruktur und den Bau von Wohnungen fördern, neue Arbeitsplätze schaffen und die Umweltstandards verbessern", sagte Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement.