Wie immer hat der US-Aluminium-Hersteller Alcoa den Anfang gemacht und die Zahlen für das abgelaufenen erste Quartal vorgelegt. Große Hoffnungen ruhten auf dem Zahlenwerk. Auf den ersten Blick sah es ganz gut aus, Nettoverlust deutlich verringert, Umsatz gesteigert. Und doch. Irgendetwas stört, etwas fehlt. Denn im nachbörslichen Handel gaben die Alcoa-Aktien etwa ein halbes Prozent ab. Und auch die Verluste an den asiatischen Märkten am Dienstag wurden auf die "gemsichten" Alcoa-Zahlen zurückgeführt. Klar, denn die Schätzungen für die Quartalserlöse lagen bei 5,23 Mrd. US-Dollar, erzielt wurden lediglich 4,89 Milliarden. Das war zwar mehr als im Vorjahresvergleich aber eben zu wenig. Mit anderen Worten die wirtschaftliche Erholung ist noch nicht so robust wie gewünscht. Was also fehlt? Ein Händler sagte, es scheine, als suchten die Investoren spezielle Geschichten. Geschichten wie bei Palm beispielsweise. Wir erinnern uns, Palm hatte sich selbst zum Verkauf angeboten und Goldman beauftragt, einen Käufer zu inden. Aber das kann nicht alles sein. Warten wir mal die nächsten Tage ab. Vielleicht wissen wir Donnerstag schon mehr. Dann berichtet nach Börsenschluss die Internet-Welt-Regierung- Google über das Geschäft im ersten Quartal. Kommt dann auch noch ein optimistischer Ausblick hinzu, hätten die Investoren erst einmal wieder eine spezielle Story. Vielleicht geht dann ja auch der Kampf "old" gegen "new" Economy in eine neue Runde.